Bilck in den Plattenschrank von Reinhold Janowitz

Best of Plattenschrank am 25. Mai 2023



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Dich erwar­tet eine Tour de Far­ce durch den Indie-Rock der 80er und 90er, mit ein paar ver­we­ge­nen Abste­chern: Es wer­den sicher ganz unver­mit­telt eini­ge gro­ße Namen auf­tau­chen, nur um kurz dar­auf in dem heil­lo­sen Durch­ein­an­der gna­den­los unterzugehen. 

Wie jetzt, völ­lig kopf­los? Mit­nich­ten, alles kommt streng alpha­be­tisch von A–Z auf den Plat­ten­tel­ler, wegen des 25er-Limits aller­dings ohne das X. Und die Abtei­lung Q prä­sen­tiert sich in mei­nem Plat­ten­schrank lei­der in gäh­nen­der Lee­re (Don’t Stop Me Now, Lau­renz!), dafür zie­he ich den Joker und spie­le das P wie Pil­le gleich dop­pelt. Natür­lich zwei ver­schie­de­ne Songs – sogar Bands. So, jetzt aber: Ein­stei­gen, anschnal­len … es sind nur noch weni­ge Plät­ze frei … und los geht die wil­de Fahrt!

Nach 25 Songs ist Schluss, weil der Pil­le sagt: „Das muss.“
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Und da ist sie, die kom­plet­te Play­list des Abends:

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Alle Gäs­te des Abends konn­ten per Han­dy meinen 25 Top-Titeln 0 bis 12 Punk­te geben. Die Wahl­be­tei­li­gung war, wie immer, wenn es den Men­schen zu gut geht, mise­ra­bel. Trotz­dem habe ich aus­ge­wer­tet und das Ran­king der Titel erstellt.

Das Ergeb­nis muss ich aller­dings noch eini­ge Zeit ver­dau­en. Mei­ne gelieb­ten Pixies und – vor allem die auf­stre­ben­de und genia­le Sophia Ken­ne­dy auf die hin­te­ren Plät­zen zu ver­ban­nen, beweist, dass die meis­ten Gäs­te des Abend mal wie­der kei­ne Ahnung von guter Musik haben (Du, der das hier liest, bist natür­lich aus­ge­nom­men – denn das hier lesen sowie­so nur Nerds). Über Sophi­as Debüt­al­bum schrieb die Intro, Maga­zin für Pop­kul­tur: „Die Vibes der Plat­te ähneln denen eines ver­ges­se­nen Meis­ter­werks aus der gol­de­nen Ära der Song­wri­ter-Kunst und ver­tra­gen sich mit den Knif­fen und Klän­gen des post­mo­der­nen Pop bes­tens.“ (sie­he 11., wei­ter unten). Jedem, der es bis jetzt noch nicht ver­stan­den hat, rate ich daher: Hört mehr Sophia Ken­ne­dy – vom mir aus auf Spo­ti­fy. Anschlie­ßend kauft Ihr sowie­so eins ihrer Alben, oder gleich bei­de. Viel­leicht lag es auch nur an der extrem star­ken Kon­kur­renz – ja, genau, das wird es gewe­sen sein …

Blon­die hät­te auch bes­ser punk­ten müs­sen, sooo ein schö­ner Song. Aber wie gesagt.

Mit dem Platz 1 des Votings kom­me ich aller­dings sehr gut zurecht. „Soul Mining“ von The The ist mein Album für die Insel. Schön, dass die­se Qua­li­tät erkannt wurde.

Die Charts von „Best of Plat­ten­schank – dies­mal mit Rein­hold“ vom 25.5.2023, gevo­tet von den Gäs­ten des Abends:

PlatzBandTitelPunk­te
1The TheUncer­tain Smile120
2CureFasci­na­ti­on Street102
3Rol­ling StonesEmo­tio­nal Rescue99
4World Par­tyIs It Like Today?92
5Vio­lent FemmesNo Kil­ling88
6NotwistLine­ri84
7Jane’s Addic­tionMoun­tain Song80
8fire­hoseMaking The Freeway75
Sonic YouthKool Thing75
10Uni­on Car­bi­de ProductionsGol­den Age70
11My Bloo­dy Valentinesoon69
12Blon­dieAngels On The Balcony65
Frank Zap­paI Have Been In You65
14Lenin­grad CowboysTho­se Were The Days64
15Ele­ment of CrimeKein Schwein auf dem Tisch63
16Pri­mal ScreamHig­her Than The Sun (feat. Jah Wob­ble) – A Dub Sym­pho­ny in Two Parts62
Young GodsSkin­flowers62
18Sinéad O’ConnorI Am Stret­ched on Your Grave59
19Dino­saur Jr.On the Way57
Gal­lon DrunkSome Fool’s Mess57
Ide­alTele­phon57
22Hüs­ker DüGreen Eyes48
23PixiesVamos45
24ABBAInter­mez­zo No. 144
25Sophia Ken­ne­dyBeing Spe­cial43

Jetzt gibt es die Top 25 auch als Spo­ti­fy Playlist:

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Schließ­lich noch für die, die bis hier­her dran geblie­ben sind, mei­ne Gedan­ken zu jedem ein­zel­nen Song in der alpha­be­ti­schen Rei­hen­fol­ge, wie ich sie am 25.5. in der Kul­tur­ram­pe Kre­feld auf­ge­legt habe:

  1. Abba „Inter­mez­zo No. 1, 1976
    Kind­heit: ers­te Berüh­rung mit moder­ner Pop­mu­sik: The very best of ABBA – Abba’s grea­test Hits. Mei­ne ers­te LP , „Musik­la­den“, 1976 (ich zar­te 8 Jah­re), gleich ein Dop­pel­al­bum, so eine Art Retro­spek­ti­ve. Ich erspa­re Euch die Ohr­wür­mer, hab noch mal durch­ge­hört und eine Ent­de­ckung gemacht: Gott sei Dank ein Instru­men­tal-Stück „Inter­mez­zo No. 1“, der per­fek­te Ope­ner für meinen Ritt durch den Plattenschrank.

  2. Blon­die „Angels on the Bal­c­o­ny“, 1980
    Es war Lie­be auf das ers­te Hören, auf dem Stra­ßen­fest in unse­rer Sied­lung in St. Tönis hat­te jemand die Sin­gle „Heart of Glass“ von Blon­die, ich war para­ly­siert … bis heu­te übri­gens. Hier gibt es jetzt „Angels on the Bal­c­o­ny“ vom 1980er Album „Auto­ame­ri­can“. Der Ope­ner „Euro­pa“ die­ses Albums wäre fast auch der Ope­ner mei­nes Sets gewor­den, aber aller Anfang war nun mal ABBA.

  3. The Cure „Fasci­na­ti­on Street“, 1989
    Mit dem Stück hul­di­ge ich mei­nem WG-Kum­pel und Wehr­dienst-Vete­ra­nen Ste­fan. Sei­ne Lie­be zu den melan­cho­lisch-düs­te­ren Songs der Band um Robert Smith hat mir deren Qua­li­tä­ten näher gebracht. Wir waren als Pan­zer­gre­na­die­re fern der Hei­mat in Varel am Jade­bu­sen kaser­niert, in 15 Mona­ten auf 18 Übun­gen, eigent­lich immer im Dreck – da kann man schon mal Depres­sio­nen krie­gen. Und der Robert und das Jever-Bier spen­de­ten uns genau den Trost, den wir drin­gend brauchten.

  4. Dino­saur Jr. „On the way“, 1993
    Mit The Cure war die Tür in die dunk­len Höh­len der Indie-Welt auf­ge­tre­ten … der Ein­stieg ins Design-Stu­di­um an der dama­li­gen FH Nie­der­rhein und die neue Bekannt­schaft mit Typen wie Horst und Lau­renz tat den Rest dazu: Es gab täg­lich neue Bands zu ent­de­cken. Eine davon waren Dino­saur Jr. mit ihrem Mas­ter­mind J Mascis. Herr­li­cher Gitar­ren­krach, kom­bi­niert mit der knar­zi­gen Stim­me von Mascis. Wich­ti­ge Weg­be­rei­ter des Indie-Rock sind sie ganz sicher, wenn auch nie kom­mer­zi­ell beson­ders erfolg­reich.

    Ich lege Euch die tol­le Rock­pa­last-Doku „Freaks­ce­ne – The Sto­ry of Dino­saur Jr.“ ans Herz, die Lau­renz mir vor eini­ger Zeit zuge­schanzt hat.
    https://www.ardmediathek.de/video/rockpalast/freakscene-the-story-of-dinosaur-jr/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTdkN2E5YzA0LWE5ZWEtNDgyNS1iOGU4LTk4Y2Q1NjU4MzYxYg

  5. Ele­met of Crime „Kein Schwein auf dem Tisch“, 1991
    Deut­sche Tex­te, wun­der­ba­re Melo­dien und immer wie­der Blä­ser. Sven Rege­ner und Band schaf­fen ver­schro­be­ne Klein­ode, die mit guten Tex­ten eine ganz eige­ne Welt schaf­fen, in der ich mich wohl- oder übel füh­le … Live gese­hen irgend­wann in den 90ern in der alten Kul­tur­fa­brik am Dies­se­mer Bruch. War gut!

  6. fire­hose „Making the free­way“, 1987
    Mike Watts und sein Ers­te-Rei­he-fun­ky-Bal­ler-Bass sind für mich eine der span­nends­ten Ent­de­ckun­gen am Beginn des Cross­over-Hypes um Bands wie The Red Hot Chi­li Pep­pers. Ihm wid­me­ten die­se im Jahr 1991 Ihr Album „Blood Sugar Sex Magik“. „Making the free­way“ macht Appe­tit auf mehr, fin­de ich …

  7. Gal­lon Drunk „Some Fools Mess“, 1991
    Wun­der­ba­rer Blues-Punk in der Manier eines frü­hen Nick Cave, nur irgend­wie noch kaput­ter. Ihr dunk­ler Wall of Sound kommt im dräu­en­den „Some Fools Mess“ gut zur Geltung. 

  8. Hüs­ker Dü „Green Eyes“, 1985
    Muss man nicht viel zu sagen, gemein­sam und jeder für sich: Bob Mould und Grant Hart sind eine Legen­de des Alter­na­ti­ve Rock. Ich hab mich für ein Grant Hart Stück ihrer gemein­sa­men Zeit entschieden.

  9. Ide­al „Tele­phon“, 1980
    Anet­te Hum­pe hat mit die­sem Pro­jekt die Neue Deut­sche Wel­le mit­er­fun­den. 3 Alben haben gereicht, um sie in der moder­nen deut­schen Musik unver­ges­sen zu machen. Anfang die­sen Jah­res starb Ihr Schlag­zeu­ger Hans-Joa­chim Beh­rendt, der als Per­kus­sio­nist mit sei­nem eigen­wil­li­gen Schlag­zeug-Stil den Cha­rak­ter der Songs von Ide­al maß­geb­lich präg­te. Hören wir nun im stil­len Geden­ken: „Tele­phon“ von Ihrem Debütalbum.

  10. Jane’s Addic­tion „Moun­tain Song“, 1988
    Kom­men wir nun zu etwas völ­lig ande­rem: Per­ry Far­rell mixt in den 1980er Jah­ren aus Hard­rock, Psy­che­de­lic Rock und Funk einen wil­den West­co­ast-Cross­over. Sie ver­lie­hen ihren Gitar­ris­ten Dave Navar­ro an die Red Hot Chi­li Pep­pers, umge­kehrt spiel­te aber auch der RHCP Bas­sist Flea bei ihnen. Dar­über gibt es die wild-wahn­sin­ni­ge Doku „Three Days“ von 2003, über deren Besitz ich mich ab und zu freue.

  11. Sophia Ken­ne­dy „Being Spe­cial“, 2017
    Ein Sprung im Raum-Zeit-Kon­ti­nu­um: knapp 30 Jah­re spä­ter höre ich auf Spo­ti­fy – oder war es doch bytefm – die gran­dio­se Sophia. Schon wie­der schock­ver­liebt. Was für eine Stimm­ge­walt und welch ein Song­wri­ting-Talent – zumin­dest aus mei­ner unwis­sen­den War­te. Mir gefällt der eigen­wil­li­ge Stil der in Ham­burg leben­den Ame­ri­ka­ne­rin. Die Intro, Maga­zin für Pop­kul­tur, schrieb über ihr Debüt­al­bum: „Die Vibes der Plat­te ähneln denen eines ver­ges­se­nen Meis­ter­werks aus der gol­de­nen Ära der Song­wri­ter-Kunst und ver­tra­gen sich mit den Knif­fen und Klän­gen des post­mo­der­nen Pop bestens.“ 

  12. Lenin­grad Cow­boys „Tho­se were the Days“, 1991, eigent­lich 1968
    Ein Song von Mary Hop­kin aus dem Jahr 1968, des­sen Melo­die auf einem rus­si­schen Lied beruht, 1989 von den Lenin­grad Cow­boys geco­vert – vie­le ken­nen Sie aus den wun­der­ba­ren Kau­ris­mä­ki-Film Lenin­grad Cow­boys Go America

  13. My Bloo­dy Valen­ti­ne „Soon“, 1991
    Vom zwei­ten Stu­dio­al­bum der Shoe­ga­zing-Band. Beim ers­ten Hören dach­te ich, irgend­was mit dem Rie­men mei­nes Dual-Plat­ten­spie­lers sei nicht in Ord­nung. Aber die meinen das so … und das ist auch gut so.

  14. The Notwist „Line­ri“, 2014
    Und wie­der nahe­zu Gegen­wart: Die Sound­f­ri­cke­lei­en mit elek­tro­ni­schen Ein­flüs­sen der Band aus Ober­bay­ern ist in die­sem Stück, das ich als Film­mu­sik in einem Tat­ort ent­deckt habe – zumin­dest gau­kelt mir das mein porö­ses Hirn (sie­he auch Song 7 der kom­plet­ten Play­list) vor.

  15. Sinéad O’Connor „I am stret­ched on your gra­ve“, 1989
    Die iri­sche Heul­su­se mit dem wir­ren Lebens­lauf hat schon ein paar tol­le Songs ein­ge­sing­sangt. Einer mei­ner liebs­ten endet in einem furio­sen folk­lo­ris­tisch iri­schen Gei­gen­part, der über einem Hip-Hop-Groo­ve schwebt. Dar­auf ein Gui­ness, oder ein Alt. Slaínte!

  16. Pri­mal Scream „Hig­her than the sun“, 1991
    „A Dub Sym­pho­ny in two parts“ heißt es viel­ver­spre­chend auf dem inzwi­schen iko­ni­schen Cover des durch­weg gelun­ge­nen Albums „Screa­m­ade­li­ca“. „Hig­her than the sun“ ist die Dro­gen­hym­ne der Rave-Gene­ra­ti­on der frü­hen 90er. Aber das ent­schei­dends­te dar­an: Jah Wob­ble pumpt den Bass. Möge uns die­ser herr­lich bekiff­te Dub zwi­schernd, pfei­fend und blub­bernd der Son­ne ent­ge­gen tragen …

  17. Pixies „Vamos“, 1988
    Auch Wahn­sinn, nur mit ganz ande­ren Mit­teln: „Sur­fer Rosa“, das Debut der Pixies. Für mich war die Ent­de­ckung der Pixies: die Ent­de­ckung der bes­ten Band der Welt.

  18. Rol­ling Stones „Emo­tio­nal Res­cue“, 1980
    Der Song lief bei Mal Sondock’s „Dis­ko­thek im WDR“, ab 1981 wur­de ich dann, wie vie­le von uns, abhän­gig von sei­ner Sen­dung „Mal Sondock’s Hit­pa­ra­de“. Aber die­ser Song klang so gar nicht nach den Rol­ling Stones. Aber eben doch extrem cool. Ich lie­be ihn bis heu­te. Das Album habe ich mir übri­gens erst vor ein paar Jah­ren Second Hand in der Mön­chen­glad­ba­cher Vinyl Gara­ge für ein paar Euro gekauft, und im Cover eine Ent­de­ckung gemacht: Als Bei­la­ge gönn­ten die Stones ihren Fans ein Rie­sen­pos­ter der Ther­mo­gra­fi­schen Fotos aus der ANTHROPOMETRIC MAN SERIES des Künst­lers und Pho­to­gra­phen Roy Adzak, Pseud­onym von Roy­s­ton Wright (bri­tisch, 1927–1988). Sowas gibt’s nur bei Vinyl.

  19. Spliff „Die Mau­rer“, 1982
    Poli­tisch unkor­rek­ter Text, heu­te ver­mut­lich ein NoGo – ich muss geste­hen: Das waren schon ande­re Zei­ten. Aber irgend­wie auch gute. Die Mit­glie­der der ehe­ma­li­gen Nina-Hagen-Band hat­ten damals Rie­sen­hits mit „Car­bo­n­a­ra“ vom Album „85555“ und „Das Blech“, auch auf die­sem Album von 1982. Aber mich inter­es­sie­ren die­se nicht so sehr. 

  20. The The „Uncer­tain Smi­le“, 1983
    Mein Album für die ein­sa­me Insel. Wenn ich nur ein Album aus dem beren­nen­den Plat­ten­aschrank ret­ten könn­te – es wäre die­ses. „Soul Mining“ hat alles: Tief­grün­di­ge Tex­te, star­ke Melo­dien, und ein Jazz­pia­no, das gar nicht mehr auf­hö­ren will.
    Das Kon­zert der „Ver­sus the World“-Tour in der Düs­sel­dor­fer Phil­ips­hal­le am 7. Sep­tem­ber 1989 hat mir einen Tin­ni­tus beschert, der mich wochen­lang an die­sen groß­ar­ti­gen Auf­tritt erinnerte.

  21. Uni­on Car­bi­de Pro­duc­tions „Gol­den Age“, 1991
    Noch mal Blues-Anlei­hen, anders als bei den Gal­lon Drunk, aber eben doch in einer Form, die mir rich­tig gut gefällt.

  22. Vio­lent Femmes „No Kil­ling“, 1986
    Tol­ler Song, in der schlich­ten und rohen Art vor­ge­tra­gen, wie wir es von den Vio­lent Femmes ken­nen und schätzen.

  23. World Par­ty „Is it like today“, 1993
    Am Don­ners­tag mor­gen am 13. Mai 1993 um 2:30 Uhr lief „Is it like Today?“ im Radio. Sen­der weiß ich nicht, war ja auch nicht mein Radio. Son­dern das der Ent­bin­dungs­sta­ti­on eines Duis­bur­ger Kran­ken­hau­ses. Und genau in die­sem Moment erblick­te mei­ne ältes­te Toch­ter Ella das Licht der Welt. Mit­te Mai 2023 haben wir in Karls­ru­he Ihren 30. gefei­ert. Jetzt feie­re ich noch mal sie und ihren Song!

  24. Young Gods „Skin­flower“, 1991
    Die­se kru­de Mischung aus bra­chia­lem Metal, elek­tro­ni­schen Ein­flüs­sen und mas­si­ver Schlag­werk­ar­beit , ich hab nach­ge­le­sen, Exper­ten nen­nen das Gen­re Post-Indus­tri­al, der Schwei­zer Band durf­te ich Anfang der 90er im Dorn­roos­je in Nij­me­gen , zusam­men mit Stu­di­en­kol­le­ge Rai­ner Stol­le, live erleben.

  25. Frank Zap­pa „I have been in you“, 1979
    So, und Buch­sta­be Z wie zack, schon kom­men wir zum letz­ten Stück mei­nes „Best of Plat­ten­schrank“. 2 Stun­den lang durf­te ich jetzt mit mei­ner Musik in mei­ne Gäs­te ein­drin­gen. Wer könn­te über die­ses erhe­ben­de Gefühl roman­ti­scher besin­gen als Frank Z wie Zap­pa. Aus dem Jahr 1979, dem Jahr, das mein Bru­der­herz für eines der wich­tigs­ten in der Geschich­te der moder­nen Pop- und Rock­mu­sik hält. Guckt mal auf https://www.besteveralbums.com/yearstats.php?y=1979

Lie­ben Dank an Annet­te und Pil­le von der kulturrampe.de für die tol­le Orga. Rich­tig gerührt hat mich das Schild am Ein­gang, das Annet­te in lie­be­vol­ler Hand­ar­beit für meinen Abend gemalt und gezim­mert hatte:

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2 Antworten zu “Best of Plattenschrank am 25. Mai 2023”

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